Die Sony Anwältin und die Song-Diebe
Laut einem Artikel auf gulli.com behauptet Sony’s Anwältin Jennifer Pariser im Zeugenstand: “Wenn jemand eine Kopie für sich selber anfertigt, nehme ich an, dass wir sagen können, er hat einen Song gestohlen.”. Na aber hallo! Ich glaub jetzt geht es los hier?! Das würde bedeuten, dass jeder, der sich eine CD kauft und auf einen MP3-Player kopiert ein Dieb ist. Solche Behauptungen sind wir ja von Sony und der MPAA gewohnt. Genauso wie die Theorie Sony’s, dass das Unternehmen immer und immer schlechter dasteht, da die bösen, bösen Menschen nur klauen(s/klauen/kopieren/) und nichts zahlen wollen. Vielleicht sollten sich die Leute bei Sony mal Gedanken darüber machen ob es nicht an etwas ganz anderem liegt? Frau Pariser kriminalisiert mit dieser Aussage grob geschätzt vielleicht die Hälfte aller Sony Kunden? Wie soll man sich denn da fühlen? Das ist Frau Pariser sicherlich ziemlich egal, sie tut das ja alles nur in den besten Absichten ihrem Unternehmen gegenüber.
Leider scheint diese ganze Debatte um die kleinen, bösen Diebe immer groteskere Ausmaße anznehmen. Ich find das eigentlich sehr albern und traurig.



